Speyer kann mehr

27.05.
OB-WAHL
SPEYER

Kompetent.
Erfahren. Offen.

STEFANIE SEILER

Die Frau für Speyer

Meine Ziele für Speyer

Zusammenhalt und Gemeinschaftsgefühl sind von zentraler Bedeutung für eine lebendige Stadt. Dies sollte sich auch in der Politik und der Verwaltung widerspiegeln: Die Menschen und das soziale Leben müssen im Mittelpunkt stehen. Dieser Entwicklungsprozess einer Stadt muss gesteuert und moderiert werden: unter Einbezug der Bürgerinnen und Bürger, deren politischer Vertretung und von Fachleuten. Als Oberbürgermeisterin werde ich genau das tun – denn Speyer kann mehr.

Warum ich das glaube? Ich möchte Ihnen hier meine wichtigsten Ziele nennen:

Speyer kann: Verbindliche Sozialquote beim Wohnungsbau

Die städtebauliche Entwicklung gelingt nicht technokratisch im stillen Kämmerlein! Das hatten wir die letzten 20 Jahre und das Resultat ist, dass sich hier kaum ein Normalverdiener noch eine Wohnung leisten kann. Ein Investor nach dem anderen hat hier hochpreisige Häuser und Wohnungen gebaut. Aber gerade Familien mit Kindern, Alleinerziehende, ältere und junge Menschen mit niedrigem Einkommen, sowie Menschen mit Beeinträchtigungen sind auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen. Deshalb stehe ich für eine verbindliche Sozialquote bei der Wohnraumvergabe. Die brauchen wir in Speyer inzwischen leider auch für Normalverdiener!

Speyer kann: Lebenswerte Wohnumfelder für alle schaffen

Straßen, Nahversorgung, Grünflächen und Spielplätze sind von zentraler Bedeutung. Sie müssen im Hinblick auf Verkehr, Umwelt und das soziale Leben betrachtet werden. Wie viel Grün möchten wir für die Nachverdichtung aufgeben? Ökologisches Bauen und Wohnen gilt es zu fördern.

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Grünflächen, unsere Parkanlagen, Wälder, Bäche und Seen, gilt es zu pflegen und zu schützen. Ebenso wie unser Straßenbegleitgrün und die Verkehrsanlagen in allen Stadtteilen.

Speyer kann: Ein klares Verkehrskonzept und „Stadt der kurzen Wege“

Das Verkehrsdilemma in unserer Stadt hält weiter an und wird schlimmer durch die Baustellensituation. Nicht nur die Geschäftsleute, sondern eine Vielzahl von Menschen leiden unter dem jetzigen improvisierten Vorgehen.

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Gute Koordination der Baustellen und deren zielgerichtete Kommunikation an die Bürgerinnen, Bürger und die Unternehmen ist dringend notwendig. Wir müssen im engen Dialog mit Anwohnerinnen und Anwohnern, dem Einzelhandel, der Gastronomie und der Wirtschaft die städtebauliche Konzeption der „Stadt der kurzen Wege“ reaktivieren.

Speyer kann: Mittelstand und Einzelhandel stärken

Den Klein- und Mittelstand, die Industrie und den Dienstleistungsbereich gilt es zu stärken, denn sie bilden die Grundlage für unsere Wirtschaftskraft und sichern Arbeitsplätze. Im Besonderen gilt es auch den Einzelhandel in unserer Stadt zu unterstützen.

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Ein Beispiel: Als OB werde ich mit den Betreibern der Postgalerie Kontakt aufnehmen, denn es bedarf auch den Einsatz der Politik, dass die Postgalerie sich erfolgreich neu finden kann. Deshalb müssen wir uns endlich der Debatte zur Umgestaltung des Postplatzes stellen und damit verbunden auch frühzeitig in die Prüfung des ÖPNV-Netzes einsteigen.

Speyer kann: Eine Schulpolitik der Chancengleichheit

Jedes Kind, das aufgrund seiner sozialen Herkunft auf der Strecke bleibt, ist eines zuviel! Die Arbeit der Schulsozialarbeit war mir da immer ein Herzensanliegen. Es ist unsere Aufgabe als Schulträger unseren Kindern, aber auch unseren Erzieherinnen und Erziehern, Lehrerinnen und Lehrern die bestmöglichen Rahmenbedingungen bereit zu stellen.

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Dazu gehört konkret auch ein vehementer Einsatz als Oberbürgermeisterin, um das Wirtschaftsgymnasium an der BBS endlich zu realisieren. Ebenfalls von Bedeutung: das Bekenntnis zu Frischküchen in unseren Kitas. Ich kann das nicht allein aus der betriebswirtschaftlichen Sicht sehen. Wir müssen entscheiden, ob unsere Kinder und Enkelkinder uns das wert sind und danach den Einsatz der Finanzmittel priorisieren.

Speyer kann: Zeitgemäßes Umdenken in der Verwaltung

Zusammenarbeit und Kommunikation müssen hier von der Stadtspitze vorgelebt werden. „Stadtverwaltung Speyer“ bedeutet nicht nur das Stadthaus, sondern Schulen und Kitas, die einzelnen Gewerke des Baubetriebshofes, die Müllwerker, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kläranlage und viele andere. Der Sparzwang am Personal ist und war nicht zielführend – das geht zu Lasten von Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung und vielem mehr. Für die Entwicklung unserer Stadt ist eine starke und effektive Verwaltung in allen Bereichen von zentraler Bedeutung.

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Die strenge Trennung der einzelnen Fachbereiche und Ämter ist überholt. Deshalb stehe ich zu meinem Einsatz für einen städtischen Integrationsbetrieb. Nur mit einem starken Teamgeist innerhalb der Verwaltung können wir Bürgerfreundlichkeit und Service auch leben.

Ich möchte mich als Oberbürgermeisterin dafür einsetzen, alte Muster aufzubrechen, damit wir uns auf die dringlichen Ziele konzentrieren können. In diesem Sinne werde ich für Sie ein Stadtoberhaupt sein, das über den Tellerrand hinausschaut und es vermag, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Prioritäten zu setzen. Ich pflege ein konstruktives Verhältnis zu anderen Behörden, Sozialverbänden und Initiativen. Ich führe Beratungen in den Gremien parteiübergreifend und weiß, dass die Verwaltung Dinge nur umsetzen kann, wenn sie ausreichende Mittel gezielt einsetzen kann. Mit Ihnen gemeinsam möchte ich das Bestmögliche für Speyer erreichen. Denn Speyer kann mehr.

Speyer ist meine Heimat

Hier in Speyer bin ich 1983 geboren und aufgewachsen. Ich war Schülerin an der Zeppelinschule und am Nikolaus-von-Weis Gymnasium. Mein Soziologiestudium habe ich dann an der Universität Heidelberg absolviert. Um das zu finanzieren habe ich nebenbei im Büro des elterlichen Betriebes und an der Uni als wissenschaftliche Hilfskraft gearbeitet.

2011 absolvierte ich zusätzlich ein einsemestriges verwaltungswissenschaftliches ​​​​​​​Ergänzungsstudium mit dem Schwerpunktbereich ​​​​​​“Öffentliche Aufgaben, Organisation und Verfahren“ an der ​​​​​Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer.

Nach dem Soziologie-Diplom war ich dann in Mainz als Referentin für den SPD Landesverband tätig. Seit zwei Jahren übe ich das Amt der 2. hauptamtlichen Beigeordneten in Speyer aus.

Was mich antreibt

Dabei habe ich auch früh erfahren, dass ich mich als Frau immer noch etwas mehr anstrengen muss. Diese Herausforderung habe ich immer angenommen. Aber die Tatsache, dass Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihres Alters, ihrer Religion, ihrer sozialen Herkunft oder ihrer sexuellen Orientierung innerhalb einer Gesellschaft benachteiligt werden, war für mich dennoch nie akzeptabel und schmerzlich. Deshalb wurde der Widerstand dagegen die Motivation für mein politisches Denken und Handeln.

Was ich sonst noch mag und mir wichtig ist

Familie und Freunde, Natur erleben bei der Gartenarbeit, Musik genießen, Kino, Radfahren, Motorsport

Mein politischer Weg

Ich bin nicht zuletzt deshalb 2002 in die SPD eingetreten und habe mich dort seitdem in einer Vielzahl von Ämtern engagiert. So war ich beispielsweise von 2002 bis 2014 ​​​​Vorsitzende der Jusos im SPD Stadtverband und Unterbezirk ​​​​​Speyer und bin seit 2011 ​​​​Mitglied des Parteirates und seit 2016 Mitglied des Landesvorstandes der rheinland-pfälzischen SPD. Für die SPD saß ich auch von 2009 bis 2015 im Stadtrat der Stadt Speyer.

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Ehrenamtliche Engagements

Die vielfältigen Aspekte der Speyerer Stadtgesellschaft kenne ich durch meine ehrenamtlichen Tätigkeiten bei der AWO Speyer, dem Tierschutzverein Speyer, dem Verkehrsverein, der Gemeinnützigen Baugenossenschaft (Aufsichtsratsmitglied), dem Stadtteilverein Speyer West, dem Kunstverein, dem Kinderschutzbund und dem VFBB.

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